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Gefördert durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
 
Das Erfurter Europa Service Büro nahm das Motto des diesjährigen erwicon „fachkräftig gebildet“ zum Anlass und organisierte ein Fachforum  zum Thema „Ausbildung in Europa – Fachkräftig gebildet in und für Thüringen“. An dem Fachpodium nahmen teil; neben der Teamleiterin des Europa Service Büros Gisela Heubach, die Bildungsmanagerin der Handwerkskammer Erfurt, Andrea Grassow,  der Leiter  des Unternehmerservice Ausbildung der Industrie- und Handelskammer Erfurt, Mario Melle, sowie die Beauftragte für internationale Beziehungen des Regionalrats der Franche-Comté, Paline Maujean. Moderiert wurde das Forum durch Ingo Mlejnek, dem Beigeordneten für  Bau und Verkehr der Stadt Erfurt. Alle Podiumsteilnehmer stimmten überein, dass Lehrjahre auch Wanderjahre sind. Zudem seien 2 % aller deutschen Auszubildenden, die während ihrer Berufsausbildung ein Auslandspraktikum absolvieren würden, zu wenig. Gerade im Hinblick auf das seit 2005 geltende Berufsbildungsgesetz, nach dem Auszubildende maximal ein Viertel ihrer Ausbildungszeit im Ausland absolvieren können.

Die Podiumsteilnehmer stellten unterschiedliche Möglichkeiten vor, die Unternehmen in Thüringen offen stehen, um ihre Auszubildenden bestmöglich auf eine internationalisierte Arbeitswelt vorzubereiten. Ob in Form von unternehmensinternen Entsendungen und der Bildung von Spezialklassen, die am Ende der Ausbildung einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt absolvieren können, oder über Europäische Programme,  mit denen Auszubildende während oder nach ihrer Ausbildung ein teilgefördertes Auslandspraktikum machen können, oder durch Begabtenförderprogramme.

Dass das Thema „Ausbildung in Europa“ auch in Bezug auf die Fachkräftesicherung in Thüringen eine Rolle spielen könnte, demonstrierten Fragen aus dem Plenum, z.B., „wie die Möglichkeiten der Integration von Migranten in die Erstausbildung in Thüringen aussehen würden?“ Ein wichtige Frage, die bereits in einer vorangehenden Veranstaltung des Europa Service Büro „Berufsausbildung ohne Grenzen“ diskutiert wurde und aktuell auch in der Praxis eine zunehmende Rolle spielt: Es häufen sich im Westlichen Wachhaus die Anfragen von Auszubildenden aus Beitrittsländern, die gerne in Thüringen leben und eine Ausbildung machen würden.

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