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Gefördert durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. |
Neues um das Europa Service Büro im Westlichen Wachhaus Wenn Sie wissen möchten, was die Öffentlichkeit über uns denkt, schreibt und sagt, dann lesen Sie doch in unseren Presseordnern weiter.
Apolda. Bereits mit einem Bein in Apoldas französischer Partnerstadt Seclin ist die junge Köchin Natalie Untermann. Denn die Mitarbeiterin des Hotels am Schloss absolviert von morgen bis zum 2. März an einem renommierten Restaurant in Seclin ein Praktikum. Der Schwerpunkt dort liegt auf der Molekulargastronomie, die die einen Chefkochs verfluchen und andere mit Begeisterung betreiben. Neben dem beruflichen Aspekt wird Natalie Untermann aber auch Zeit haben, ihre Französischkenntnisse zu erweitern sowie weitere Einblicke in die französische Gastronomie zu erhalten, erläuterte Gisela Heubach, Leiterin des „Europa Service Büro für Mittelthüringen“ in Erfurt. Dieses organisierte die Förderung des Aufenthaltes der Köchin über europäische Fördermittel. Auf die Praktikantin aus Apolda wartet bereits eine Gastfamilie mit Zwillingstöchtern, die sich darauf freuen, eine „deutsche Gastschwester“ zu bekommen und die ihr helfen wollen, sich in der fremden Umgebung gut zurecht zu finden. Natalie selbst sieht sich auch als Botschafterin der Partnerstadt Apolda und fiebert der Herausforderung entgegen. Neben dem finanziellen Aspekt erfuhr die junge Köchin auch viel Unterstützung anderer Art. So half ihr Hotelchefin Peggy Lindner in professioneller Hinsicht intensiv bei der Vorbereitung des Praktikums, betonte Gisela Heubach. Eine wichtige Rolle spielten der Partnerschaftsvereinschef Frank Schmidt und Maurice Thys. Sie hatten durch ihren Besuch in Seclin das Praktikum erst möglich gemacht. Überdies konnten sie Natalie Untermann bei der Reisevorbereitung mit vielen Tipps helfen. Dazu zählte auch, ihr charmant die kulturellen Unterschiede zu erklären. Erschienen in der Thüringer Allgemeinen am 6. Januar 2012
Erfurt. Die Städtepartnerschaft zwischen Erfurt und der nordfranzösischen Stadt Lille besteht seit Jahren. Grund genug für die Ernst-Benary-Schule, neben den bereits bestehenden Partnerschulen, jetzt auch eine Partnerschaft mit der Liller berufsbildenden Schule „Lycée Michel Servet“ zu schließen. Ende 2011 waren erstmalig zwölf französische Austauschschüler und ihre Betreuer zu Gast in Erfurt – für drei Wochen. Sie besichtigten unter anderem die Konditoreien Bauer und Lobenstein sowie die Backstube Siebrecht. Das Europa Service Büro für Mittelthüringen stand ebenfalls auf dem Programm. In einem einwöchigen Tandem-Sprachkurs, verbesserten die deutschen und die französischen Schüler ihre Fremdsprachenkenntnisse zur Grundverständigung – auf spielerische und kurzweilige Art und Weise, heißt es in einer Mitteilung. Im Anschluss an den Sprachkurs wurden die Gastschüler in verschiedenen Betrieben – in Erfurt, Suhl. Zella-Mehlis, Apolda, Bad Langensalza, Mühlhausen, Ilmenau und Arnstadt – eingesetzt und lernten so auch das Land Thüringen noch ein wenig kennen. In den Betrieben gewannen sie Einblicke in die Arbeitsweise und konnten sich durch eigene Ideen mit in die Arbeitsläufe einbringen. Begeistert waren die Franzosen vom Erfurter Schnittchen, vom Baumkuchen sowie von verschiedenen Brandmasseerzeugnissen. Zum Abschluss empfing Oberbürgermeister Bausewein die Liller im Rathaussaal und beschrieb wichtige Ereignisse in Erfurts Geschichte. Ein Gegenbesuch von zwölf deutschen Auszubildenden nach Lille ist bereits geplant. Erschienen in der Thüringer Landeszeitung am 4. Januar 2012 |
![]() Ausbilden für die Zukunft Europas
Die EU-Consult Südthüringen gGmbH, Projektträger des Europa Service Büro für Mittelthüringen, hat den zusätzlichen Antragstermin der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung im August 2011 genutzt und ein „Leonardo da Vinci“-Poolprojekt für Berufsbildungspersonal beantragt und bewilligt bekommen.
Nur noch sechs Plätze frei für Lernaufenthalte in Europa
Im Rahmen des Projektes HO-TOU „The Guest Is Always Queen“ sind nur noch fünf Plätze frei für einen Lernaufenthalt in Europa.
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